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Jod

Jod tut Not!

Jod ist ein essentielles Spurenelement und wird nicht nur während einer Schwangerschaft zur korrekten Funktion der Schilddrüse benötigt. Der Körper kann Jod nicht selbständig produzieren, es muss also mit der Nahrung aufgenommen werden. Während einer Schwangerschaft erhöht sich der Jodbedarf der werdenden Mütter jedoch drastisch. So weisen 70% der Schwangeren eine vergrößerte Schilddrüse auf. Ein Jodmangel kann zudem zu Fehl- oder Frühgeburten führen. Zudem ist die Schilddrüse wichtig für die Zyklussteuerung und somit auch relevant in Kinderwunsch-Fragen! Jodmangel der Mutter ist einer der weltweithäufigsten Ursachen für Fehlbildungen beim Kind!

Zum einen sind Menschen in jodarmen Regionen durch Mangelerscheinungen gefährdet. Weiter leiden Vegetarier oft an Jodmangel, da das Ablehnen von Fisch und Fleisch wichtige Jodquellen auslässt. Die Supplementierung von Salz und Mehl hat den regionalen Missstand und auch die Gefahr für Vegetarier in Balance gebracht. Trotzdem ist Jodmangel ein gängiges Übel, welches durch Rauchen verstärkt wird. Beim Ungeborenen wird Wachstum und die Gehirnentwicklung durch Jod maßgeblich beeinflusst. Anzeichen für einen Jodmangel bei der werdenden Mutter sind Konzentrationsschwäche, Depression, Verstopfung, schnelles Frieren, teigige und trockene Haut, Zunahme an Gewicht und langsamer werdende Reflexe.

Gute Jodquellen sind Brunnenkresse, Eier, jodiertes Speisesalz, Meersalz, Feldsalat und Seefisch.

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