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Histaminwert

Histamin ist organischem Ursprungs und läßt sich auch im menschlichen Körper vorfinden, u.a. in der Haut, in der Lunge, in der
Schleimhaut des Magen-Darms-Trakts und im Hypothalamus (Gehirn). Dieser Stoff ist an der Appetitkontrolle, Abwehrreaktion des Immunsystems
genau so wie am Schlaf-Wach-Rythmus geteiligt.

Genauso lässt sich dieser Gewebshormon zugehörige Stoff in erhöhter Konzentration in bestimmten Lebensmitteln auffinden wie, Thunfisch,
Erdbeeren, Käse, Schokolade, Tomaten, Hefe, Rotwein und Sauerkraut. Bei einer "Histamin-Allergie" sollte deshalb gerade auf diese Lebens-
und Nahrungsmittel verzichtet werden. Auch bestimmte Medikamente wie, Schmerzmittel, Asthmamittel, Schleimlöser, Antihypertensiva,
Antibiotika und Blutdrucksenker können die Abwehrreaktionen dieses Stoffes verschlimmert werden.

Stillzeit und Schwangerschaft

Bedeutung in der Schwangerschaft:

In der Schwangerschaft bessert sich der Zustand der Histaminintoleranz durch die körpereigene Erhöhung des DAO-Wertes (DAO=Diaminooxydas). Interessant ist, dass
dieser Stoff chemische Reaktionen im Körper hervorrufen kann, ohne sich selbst zu verbrauchen. Es verhindert die Kontraktionen während der
Schwangerschaft bzw. der hohe DAO-Wert beruhigt den Uterus und verbessert während der gesamten Schwangerschaft den Histaminabbau.

Bedeutung in der Stillzeit:

In der Stillzeit sollte man möglichst auf Nahrungsmittel die vermehrt Histamin enthalten verzichten. Da Immunkomplexe die durch
Nahrungsmittel erzeigt werden durch die Muttermilch auf das Kind übertragen werden kann und hierdurch beispielsweise Blähungen und Bauchweh
beim Baby verursacht werden könnten. Ansonsten ist das Stillen unbedenklich.